5. Hafen Akademie Hamburg Kickerturnier

1404_kk_titel_kickerturnier

Am 08.02.14 ist es endlich wieder soweit und die Bälle fetzen über die Tische beim 5. Kickerturnier im Ballsaal des FCSP im Millerntorstadion zu Sankt Pauli.

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Veranstaltungshinweis: ARTIST’S

Bildschirmfoto 2014-03-27 um 15.33.09

Am 18. und 19. Januar findet gleich hinter den Deichtorhallen eine Vernissage statt. Mal was anderes, wie ich finde! Grüßt schön vom “I love SP”-Team ;)

ARTIST'S

Für weitere Details klickt bitte auf’s Bild & Ihr gelangt auf die entsprechende Facebook-Page! Enjoy!! :)

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Frankreich verbietet Farben

Zum Jahresabschluss noch ein kleiner Hammer im Bereich “Tattoo”: Frankreichs Gesundheitspaten verbieten zum neuen Jahr etliche Tattoo-Farben auf Grund etwaiger gesundheitlicher Risiken. Hier der Bericht des “Kölner Stadt-Anzeiger”

Wann legt die EU nach? Bald nur noch black & grey? Steigen jetzt die Preise für voll-farbige Tattoos? Lassen wir uns überraschen! ;)

Einen Guten Rutsch und ein gesundes 2014 – AUF + UNTER der Haut!! :D

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Apocalypse “Schanze” Now

Assis, Bullen, Schweine, Chaoten und irgendwo dazwischen ein paar Demonstranten: Hamburg zwischen Schanze und St. Pauli am Sonnabend des 21.12.2013
Den erhobenen und allwissenden Zeigefinger kann und will ich hier nicht zum besten geben, daher habe ich Euch eine kleine Link-Sammlung zusammengestellt – den einen oder anderen Kommentar kann ich mir jedoch nicht verkneifen…

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CHARE IT – Vintage Clothing For Charity

Second Hand-Fans aufgepasst: “Chare It – Vintage Clothing For Charity” ist Open Air auf Festivals, Flohmärkten und Straßenfesten unterwegs. Das Team besteht aus vier Hamburger Studentinnen: Rebekka, Katharina, Paulina und Alina sammeln und verkaufen modische Kleidung und Schuhe, trendige Accessoires und kultige Bücher aus zweiter Hand. Die Erlöse werden an lokale Charity-Organisationen gespendet.

Not only fashion. An attitude.

Not only fashion. An attitude.

Wie ist es zu der Idee gekommen?

Inspiriert sind wir vom Prinzip der Charity Shops in Großbritannien. Dort gehört das Konzept seit Ende des 2. Weltkrieges zum Alltagsleben dazu. Dabei handelt es sich um Läden, die direkt zu einer Stiftung gehören und Spenden durch den Verkauf von Klamotten sammeln. Als Rebekka während ihres Auslandsaufenthalts in einem solchen Chariry Shop gearbeitet hat, kam die Überlegung auf, wie man dieses System auf den deutschen Markt anwenden könnte. Wir entwarfen unser eigenes persönliches Geschäftsmodell: so entstand „Chare It – Vintage Clothing for Charity“.

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Von einem, der auszog das Flüchten zu lernen (Teil 7/letzter Teil)

Zwölftes Kapitel
Die Verklärung der DDR

Ich sitze hier an meinem Laptop und stelle fest, vor fast einem Viertel Jahrhundert bin ich aus der DDR-Haft entlassen worden. Drei Tage nach der Amnestie für politische Häftlinge. Es war sicherlich nicht alles nur gut, was ich nach meiner Ausbürgerung in den Westen erlebte und das war mir von vornherein auch klar, andererseits wusste ich auch vorher, dass mich ein anderes politisches System in Westdeutschland erwartete, wo der Kopf, das Herz, der Glaube und die Seele sich frei entfalten durften.
Aber was muss ich in ostdeutschen Landen in den letzten Jahren erleben?
Viele der Menschen, die 1989 „wir sind das Volk“ skandierten, sind heute „LINKE“-Wähler!
Wie geht das?
Das ist nachweislich die neue SED!
Aus der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands hervorgegangen, wurde sie die PDS, die Partei des Demokratischen Sozialismus, mit all ihren Mitgliedern, die am 16. Juni 2007 mit der WASG zu DIE LINKE verschmolz.
Was ist mit Leipzig, was mit Dresden, was mit Berlin-Hohenschönhausen?
Diese stolzen Menschen von damals, die den Mut aufbrachten, friedlich Arm in Arm gegen dieses DDR-Unrechtsregime, in dem man eingesperrt war, menschlich und geistig klein gehalten wurde, zu demonstrieren. Weiterlesen ›

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Von einem, der auszog das Flüchten zu lernen (Teil 6)

Zehntes Kapitel
Schabowskis Rede

Der Sommer war bald vorbei und es ging auf den Herbst zu. Von den Montagsdemos erfuhren wir nur Gerüchteweise und auch Genschers Auftritt am 30. September auf dem Balkon der Prager Botschaft war für die Meisten von uns nur ein Gerücht, dem man wenig Glauben schenkte. Und dass fünftausend DDR-Bürgern aus der Tschechischen Botschaft heraus die Ausreise nach Westdeutschland erlaubt wurde, war für uns alle schlichtweg ein Märchen. Von dem, was wirklich draußen passierte, bekamen wir nichts mit. Weiterlesen ›

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Von einem, der auszog das Flüchten zu lernen (Teil 5)

Achtes Kapitel
Verlegung in den Strafvollzug

Nun war ich also abgeurteilt und mein künftiger Name war „Strafgefangener Dräger“. Nach wiederum einigen Wochen des Wartens kam ich mit einigen Mitgefangenen, alle RF, auf Transport in die Haftanstalt. Vorher tauschten wir noch Adressen aus. Ich sollte später lernen, dass dieser Austausch nie ernst gemeint ist. Für den Moment vielleicht ja. Mit Klaus sicherlich, aber mit Mario,… würde ich je schreiben? Aus den Augen, aus dem Sinn.
Man weiß natürlich vorher nie, wohin es geht. Dies sollte eine abenteuerliche (Tor)Tour werden. In einer „Sammel-Minna“ wurden wir zu einem Bahnhof gebracht und über unterirdische Flure und Gänge, die im Normalfall niemand zu Gesicht bekommt, zu unserem Zug geführt. Unser Waggon war sofort zu erkennen. Sämtliche Fenster waren mit weißer Farbe blickdicht lackiert. Unser, durch die Handschellen, klirrendes Häuflein Gefangener durfte dann in den Abteilen Platz nehmen.

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Von einem, der auszog das Flüchten zu lernen (Teil 4)

Sechstes Kapitel
Knastalltag

Bis auf zwei weitere Verhöre war die U-Haft recht langweilig und wir wurden erfindungsreich.

Da Spiele zum Zeitvertreib im Verwahrraum verboten waren, man war ja schließlich in Haft und nicht im Urlaub, mussten wir uns natürlich selbst etwas ausdenken und so drehten wir die Tischplatte, bei der die Schrauben schon etwas wackelig waren, einfach um und bemalten sie mit Bleistift schön regelmäßig und gleichmäßig mit Kästchen. Somit hatten wir die Grundlage für ein Brettspiel.

Die Figuren bastelten wir aus Brot, von dem immer genügend zur Verfügung war. Kräftig durchkauen, ein Figürchen nach eigenem Geschmack formen und auf dem Fensterbrett trocknen lassen. Je nach Talent kamen da recht lustige Ergebnisse bei heraus. Da die Figuren nur eine begrenzte Haltbarkeit hatten, musste natürlich dafür gesorgt werden, dass immer genug da waren, dadurch sah unser Fensterbrett immer aus, wie ein ausgekippter Ü-Ei-Setzkasten. Es war natürlich zu hören, wenn jemand kam. Der Flur hatte einen Steinfußboden und die Schuhe der Wärter hatten harte Hacken. Bei nahender Gefahr drehten wir schnell die Tischplatte wieder um und waren plötzlich in Gespräche vertieft.

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Von einem, der auszog das Flüchten zu lernen (Teil 3)

Viertes Kapitel
Endlich essen

Man hatte mich also nicht vergessen! Ich hatte einen riesigen Hunger und wahre Glücksgefühle stellten sich bei mir ein, als ich durch eine Klappe in der Tür eine Schüssel mit dampfendem Inhalt gereicht bekam. Ich stellte die Schüssel ab, um besagten dampfenden Inhalt zu untersuchen. Mein Hunger schwand urplötzlich, als ich sah, was ich essen sollte. Es war heißes Wasser, in dem ein paar Graupen schwammen und wie zum Hohn ein paar Stückchen unrasierter Scheiben fetter, grauer Speckschwarte. Ich aß nur das Brot, welches dazu gereicht wurde und zweckentfremdete das Loch neben dem Bett, indem ich den Inhalt der Schüssel hineinschüttete. Das war also mein Abendessen! Irgendwann forderte der Körper sein Recht und ich wurde müde. Ich wickelte mich in die Decke ein und versuchte zu schlafen, was auf der grob behandelten, harten Pritsche und dem Dauerlicht nicht ganz einfach war. Leise plätschernde Geräusche aus dem Loch im Fußboden ließen erahnen, dass ich nun noch zusätzlich nächtlichen Besuch bekam. Ich sah nicht hin, da ich nicht wissen wollte, welcher Art diese Tierchen waren, tippte aber auf einen langen nackten Schwanz am Ende der Tiere. Zu allem Unglück kam noch, dass die durch einen Drahtkäfig geschützte Lampe über der Tür tatsächlich die ganze Nacht brannte. Schließlich musste ich dann doch eingeschlafen sein. Wilde Träume über meine ungewisse Zukunft ließen mich diese Nacht aber in keine Tiefschlafphase kommen. Am nächsten Morgen wurde ich unsanft, polternd durch den Wärter geweckt, der mir mein Frühstück brachte. Dieses Menü setzte sich zusammen aus dem Brot vom Vorabend und einer undefinierbaren schwarzgrauen Scheibe Wurst. Die Wurst folgte unverzüglich der Suppe des vorigen Abendessens. Dazu wurde eine Kanne kalten Tees serviert, der einfach nur süß und ohne Geschmack war. Aber ich habe es ja nicht anders gewollt und schließlich war ich nicht im Hotel. Augen zu und durch. So vergingen die nächsten Tage absolut ohne Abwechslung. Jeden Tag das gleiche Frühstück und dasselbe Abendbrot. Jeden Tag natürlich auch das gleiche Ritual, die „Lebensmittel“ zu entsorgen. Die Zwischenzeit verbrachte ich damit, durch die Zelle zu laufen, oder bei Festbeleuchtung zu schlafen. Das Licht war nach wie vor unentwegt an. Mittlerweile hatte ich auch einen abenteuerlichen Körpergeruch angenommen, den ich so an mir noch nicht kannte. Ich musste feststellen, nicht alles, was der Körper produziert, duftet wie ein Blumenladen. Normalerweise lege ich größten Wert auf Körperhygiene, aber inzwischen hingen meine sonst so gepflegten langen Haare fettig und strähnig an mir herunter und meine untere Gesichtshälfte zierte ein beachtlicher Bartwuchs. Ich sah aus, wie Robinson Crusoe.

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